Jahrestagung

DAL-Jahrestagung

Oldenburg

"Großschutzgebiete:
Manager einer nachhaltigen Regionalentwicklung?"

Deutsche Akademie für Landeskunde und Arbeitsgruppe für Angewandte Geographie und Umweltplanung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Aufgrund der COVID-19-Pandemie muss die Jahrestagung 2020 leider auf das Jahr 2021 verschoben werden. Details hierzu folgen in Kürze!

Die Akademie für Landeskunde (DAL) veranstaltet in Kooperation mit der Arbeitsgruppe für Angewandte Geographie und Umweltplanung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ihre kommende Jahrestagung. Als weiterer Kooperationspartner ist der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer an der Durchführung der Tagung beteiligt.
Die Jahrestagung der DAL steht in diesem Jahr unter dem Generalthema „Großschutzgebiete: Manager einer nachhaltigen Regionalentwicklung?“ Mit diesem Thema will die DAL den gewachsenen Erwartungen und Anforderungen Rechnung tragen, die inzwischen an die Großschutzgebiete jenseits ihrer klassischen Aufgaben im Naturschutz herangetragen werden. Insbesondere die UNESCO-Biosphärenreservate werden heute als Modellgebiete oder Reallabore für die Erprobung nachhaltiger Entwicklungsansätze angesehen. Diese umfassen die unterschiedlichsten Handlungsfelder von der Landwirtschaft über den Tourismus bis zur Erzeugung erneuerbarer Energien. Ähnliches wird auch für Naturparke und sogar Nationalparke reklamiert. Großschutzgebiete können deshalb nicht länger isoliert von der sie umgebenden Region adressiert werden, sondern nur noch in einer integrierten Perspektive, die den wechselseitigen Beziehungen von Großschutzgebieten und Regionen Rechnung trägt. Längst werden Großschutzgebiete in diesem Sinne bereits als Instrumente oder sogar Manager einer nachhaltigen Regionalentwicklung angesehen.
Für die Forschung ergeben sich vor dem skizzierten Hintergrund eine Reihe wichtiger und zugleich hochaktueller Fragestellungen. Diese betreffen einerseits die Konzeptualisierung des Gebietsschutzes sowie entsprechender Entwicklungsstrategien unter besonderer Berücksichtigung neuer Formen einer Schutzgebiets-Governance, die mit der notwendigen Einbeziehung neuer Akteur*innen jenseits der Schutzgebietsverwaltungen einhergehen. Ebenso wichtig ist die Auseinandersetzung mit den praktischen Implikationen, die sich aus der Modellfunktion der Schutzgebiete ergeben. Letztere schließt auch und gerade die Frage ein, welche Rolle Schutzgebiete konkret für die Generierung von Innovationen im Sinne nachhaltiger Transitionsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft übernehmen können.

Kontakt & Anfahrt

Anmeldung

Die Anmeldung wird 2021 geöffnet.

Teilnahmegebühr

Für die Tagung wird ein Teilnahmebeitrag in Höhe von 60 Euro für Vollzahler*innen und 45 Euro für Bachelor- und Master-Studierende erhoben.

Kontakt und Ansprechpartner für weitere Informationen:

Prof. Dr. Dr. Olaf Kühne
Universität Tübingen
E-Mail: olaf.kuehne@uni-tuebingen.de

Prof. Dr. Ingo Mose
Universität Oldenburg
E-Mail: ingo.mose@uni-oldenburg.de