Ziele & Aufgaben

Die Deutsche Akademie für Landeskunde (nachfolgend DAL genannt) fördert die wissenschaftliche Landeskunde und geographische Regionalforschung.

Mitglieder sind namhafte, durch eigene regionale Forschungsarbeiten ausgewiesene Geographen und Nachbarwissenschaftler, die durch ihre berufliche Tätigkeit bei der Erfüllung der Aufgaben der Akademie ehrenamtlich mitwirken. Sie werden durch Zuwahl auf Lebenszeit in die Akademie aufgenommen.

Zurzeit ist die DAL vor allem durch Publikationen (Zeitschrift, Schriftenreihe und sonstige Veröffentlichungen) sowie durch regelmäßige Tagungen öffentlich sichtbar.

Thematische Beiträge zur Geographie Deutschlands und angrenzender deutschsprachiger Räume sowie Diskussionen zu Theorie und Methoden regionalbezogener Untersuchungen und Darstellungen bilden die Arbeitsschwerpunkte der DAL.

Sie pflegt den gemeinsamen Diskurs natur- und kulturwissenschaftlich orientierter und an regionalen Problemstellungen interessierter Wissenschaftler. Sie bietet somit eine Plattform für informelle fachinterne Diskussionen zwischen Geographen mit unterschiedlichen Spezialisierungen und landeskundlich arbeitenden Nachbarwissenschaftlern.

Zu den Aufgaben der DAL gehört die Förderung der wissenschaftlichen Landeskunde und geographischen Regionalforschung an Hochschulen, Schulen und sonstigen Bildungseinrichtungen sowie die verantwortungsbewusste Öffentlichkeitsarbeit für eine sachgerechte Aufklärung, Information und Orientierung.

Sie arbeitet mit wissenschaftlichen Institutionen, Behörden, Verbänden, Forschungs- und Bildungseinrichtungen und Medien zusammen.

Als "Zentralkommission für wissenschaftliche Landeskunde von Deutschland" 1882 vom Deutschen Geographentag gegründet, seit 1941 als "Zentralausschuß für deutsche Landeskunde", wird sie seit 1995 als "Deutsche Akademie für Landeskunde" fortgeführt. (Geschichte)

Die DAL dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken, ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. (Satzung)