Bochumer Stadtzukünfte

Perspektiven der Flächen-, Quartiers- und Stadtentwicklung nach Opel. 37. Treffen des Arbeitskreises Stadtzukünfte der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Landeskunde (DAL) am 5. Dezember 2014

Ende 2014 endet die Automobilproduktion in Bochum. Betroffen sind rund 3.300 Beschäftigte des Opel-Werks, in dem 1979 noch mehr als 20.000 Menschen gearbeitet haben. Bei Aufnahme der Produktion 1962 war Opel neben der im selben Jahr gegründeten Ruhr-Universität Symbol für die erfolgreiche Bewältigung des Strukturwandels durch Reindustrialisierung und Wissensorientierung.

Aktuell werden die Weichen in potentielle Stadtzukünfte durch diskurs- und ressourcenmächtige Akteure und Koalitionen abermals neu gestellt. Im Mittelpunkt steht dabei der Stadtumbau auf der 70 ha großen Opel I Fläche. DHL hat bereits Ansiedlungsinteresse bekundet, der Rektor der RUB verfolgt das Konzept einer "WORLDFACTORY" für Bochum 4.0, die IHK favorisiert die Produktionswirtschaft, andere Akteure setzen auf integrierte Konzepte für Fläche, Quartiere, Stadt und Region rund um das Leitthema "Medizin, Umwelt, Gesundheit".

Zukunft wird gemacht. Die Frage ist: Von wem, mit wem, für wen, mit welchen Interessen und Konzepten? Der AK Stadtzukünfte will sich mit den derzeit diskutierten Stadtzukünften für Bochum kritisch auseinandersetzen und die Perspektiven mit den Schlüsselakteuren diskutieren.

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